11. Alte Schule am Bach

11_Alte_Schule

In diesem Gebäude befindet sich  von 1770 bis 1836  das erste Schulhaus von Altschweier:

Die Kinder des Ortes müssen bis dahin je nach kirchlicher Zugehörigkeit entweder nach Bühl oder nach Kappel(windeck) zur Schule. Die Grenze bildet hier, wie beim Kirchgang, der Bach. Die Kinder nördlich der Bühlot laufen nach Bühl, die südlich  nach Kappelwindeck. Um 1738/39 beläuft sich die Anzahl der Einwohner auf etwa 80 Personen und die Zahl der Kinder ist entsprechend größer.

Für die kleineren Kinder ist der Schulweg sehr beschwerlich, besonders bei Unwetter und im Winter. So bittet die Bevölkerung um „gnädigste Gestattung“, einen eigenen Schulmeister halten zu dürfen.

Doch dem eingestellten eigenen Schulmeister wird das Unterrichten verboten, weil der Schulmeister von Kappel und der dortige Pfarrer Einwände erheben. Im Winter werden dort jetzt zu wenig Kinder in die Schule geschickt und so fehlen dort das Schulgeld von 3 Schilling pro Kind sowie die (freiwillige) Weinabgabe.

Dennoch wird das Gesuch der Altschwierer von Markgraf Ludwig befürwortet.

1818 wird der Schulbetrieb um eine Obstbaum- und Nähschule erweitert. Nach Umzug des Schulbetriebes in einen Neubau wird das Gebäude ab 1832 viele Jahre  als Armenhaus der Gemeinde genutzt.

Seit Anfang der 1960er Jahre befindet sich das Haus in Privatbesitz.

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