3. Mattenmühle

3_Mattenmuehle

1654 erstmals erwähnt

Im Jahr 1685 erhält Andreas Rettig den Mattenmühlenplatz auf der Crutenbach und erbaut eine oberschlächtige Mühle. 1690 bezahlt er von einem Gang seiner Mühle 1 Viertel Gülten, von zwei Gängen 2 Viertel sowie Bodenzins an die Gemeinde Altschweier.

Im Jahr 1692 bittet seine Witwe um Reduzierung der noch zu bezahlenden Mühlgülten. Drei Jahre zuvor hat die Familie im heftigen Kriegswirren Haus und Hof verlassen und alles zurücklassen müssen.

Die Zerstörungen an Mühle und Haus verursachen horrende Reparaturkosten.

Von 1779-1835 ist die Mühle eine Erblehensmühle. Sie besteht um 1883 aus einem zweistöckigen Haus und der Mahlmühle. Im Jahr 1905 wird der Mühlenbetrieb aufgegeben.

Später umfasst der Komplex ein Wohnhaus mit der zweitstöckigen Mattenmühle, ein dreistöckiges Wirtschaftsgebäude mit Holzmehlfabrik und ein dreistöckiges Silogebäude für Rinde. Eigentümer ist unter anderem die Badische Landwirtschafts-kammer, der Reichsnährstand Berlin und das Unternehmen Stärkefabrik Mathias Maier.

Am 14.03.1946 werden sämtliche Getreidemühlen im Gebiet der französischen Zone bis auf Weiteres geschlossen und später alles Getreide und Mehl.

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